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Was ist die IPA?

Die International Police Association ist der unabhängige Zusammenschluß von Angehörigen des Polizeidienstes, ohne Unterschied von Rang, Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Sprache oder Religion. Demzufolge ist die Vereinigung politisch, gewerkschaftlich und religiös neutral;

Die größte internationale Vereinigung von Polizeibediensteten mit etwa 380.000 Mitgliedern in zur Zeit 61 Staaten;

In Österreich gehören Beamte mit exekutiver Tätigkeit aus der Bundespolizei, Zollwache und Justizwache der IPA an;

Die bisher einzige internationale Berufsorganisation von Polizeibediensteten ohne Unterschied des Ranges, der Funktion, der Sprache, der Rasse, der Religion und der Weltanschauung;

Politisch und gewerkschaftlich unabhängig und an keine andere Gruppe oder Institution gebunden;

Offen für die Polizei jeden Staates, der freie und ungehinderte internationale Kontakte zwischen Polizeiangehörigen und den gegenseitigen Erfahrungsaustausch ermöglicht;

Auf Grund ihres Zweckes und ihrer Ziele seit dem 25.7.1977 beim Europarat mit beratendem Status in der Liste der nichtstaatlichen internationalen Organisationen registriert;

Die International Police Association ist ein unabhängiger Zusammenschluss von aktiven oder pensionierten Angehörigen des Exekutivedienstes ohne Unterschied von Rang, Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Sprache oder Religion. Sie dient dazu, Freundschaftsbande zu knüpfen und die internationale Zusammenarbeit zu fördern.

Sie verpflichtet sich zur Einhaltung der Grundsätze der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, wie sie 1948 von den Vereinten Nationen verkündet wurden, und will kulturelle Beziehungen, das Allgemeinwissen und den beruflichen Erfahrungsaustausch ihrer Mitglieder sowie gegenseitige Hilfeleistungen im sozialen Bereich fördern und im Rahmen ihrer Möglichkeiten zum friedlichen Miteinander der Völker und zur Erhaltung des Weltfriedens beitragen.

Die International Police Association steht Frauen und Männern jeden Alters offen, die im Polizeidienst tätig sind oder waren. Jedes Mitgliedsland (IPA-Sektion) darf seine eigenen Beitrittskriterien festlegen und entscheiden, wer als Polizeibeamter im Sinne einer Mitgliedschaft gilt. Jede Sektion legt zudem ihre eigenen Mitgliedsgebühren fest

Historie

Am 12. August 1949 erschien in der englischen Polizeizeitschrift "Police Review" ein Bericht mit der Überschrift "Internationale Polizei Freundschaft", in weIchem der Autor mit dem Pseud- onym "AYTEE" über die Erfolge berichtete, die er mit Kontakten in den Ländern Dänemark, Nor wegen, Schweden und Finnland sowie Afrika hatte. Er schlug vor,dass die bestehenden Verbindungen auf eine bessere Grund lage gestellt werden sollten und dabei natürlich der Austausch von freundschaftlichen Besuchen und offiziellen Begegnungen gefördert werden sollte. Ungefähr eine Woche später veröffentlichte die gleiche Zeitung den Brief eines Polizeibeamten aus London, der diesen Artikel voll unterstützte. Er berichtete von einem Besuch, den er in Holland ge habt hatte. Dieser Besuch war das Ergebnis eines längeren Briefwechsels mit einem holländischen Kollegen.

Viele ähnliche Ergebnisse wurden nun zusammengetragen und veröffentlicht und in der Ausgabe vom 21. Oktober 1949 wurde über vorbereitende Gespräche berichtet, die eine Gründung einer internationalen Vereinigung zum Thema hatten.

Vier Monate später druckte der "Police Review" einen Artikel eines Sergeanten Arthur Troop aus Lincolnshire ab, der über sei- ne sechsmonatige Korrespondenz mit fast alien europäischen Ländern im Detail berichtete. Dieser Arthur Troop, so wurde nun bekannt, war derjenige, der schon im August 1949 unter dem Pseudonym AYTEE die Gründung einer internationalen Polizei- vereinigung angeregt hatte.

Was bietet mir die IPA?

Ein breites Bildungsprogramm durch Seminare im internationen Informations- und Bildungszentrum (IBZ) Schloß Gimborn mit Zuschüssen für teilnehmende IPA-Mitglieder.
Lokale, regionale und internationale Bildungs- und Begegnungsveranstaltungen auf allen fünf Kontinenten.

Zur Förderung und Ergänzung beruflicher Fortbildung, Stipendien für Polizeistudienaufenthalte im Ausland.
Polizeibezogene Studien- und Bildungsreisen in ferne Länder.
Jährlich ein internationales Jugendtreffen in einem anderen Teil der Welt für junge IPA-Mitglieder sowie Töchter und Söhne von IPA-Mitgliedern.
Internationale Jugendseminare im IBZ Schloß Gimborn.
Preiswerte Urlaubsaufenthalte und Unterkünfte in anerkannten IPA-Häusern im In- und Ausland. Vielfältige Information durch örtliche und regionale IPA-Zeitschriften.
Hilfeleistungen für Polizeibedienstete und deren Familienangehörige im In- und Ausland,wenn sie unverschuldet in eine außergewöhnliche und unabwendbare Notlage geraten sind.
Möglichkeiten und Kennenlernen von Polizeieinrichtungen im In- und Ausland und zum Erfahrungsaustausch mit Berufskollegen ohne Unterschied der Nationalität, des Dienstgrades oder des Dienstzweiges.

Was nützt mir die IPA?

Der Wahlspruch der IPA ist in Esperanto abgefasst und heisst "SERVO PER AMIKECO", was auf Deutsch soviel bedeutet, wie "IN FREUNDSCHAFT DIENEN".
Die Mitglieder der Vereinigung haben sich also zum Ziel gesetzt, in Freundschaft zu dienen, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Der Verein ist für die Mitglieder in erster Linie nur von ideellem Nutzen.
Es bringt keine finanziellen Vorteile und keinen materiellen Nutzen, geschweige denn, irgendwelche Vergünstigungen, wenn man bei der IPA ist. IPA-Mitglieder müssen sich mit dem Wahlspruch des Vereines identifizieren.
IPA-Mitglieder schaffen auf privater Basis berufliche Verbindungen. Das erweitert den geistigen Horizont des Einzelnen und hilft nicht zuletzt, bei der besseren und menschlicheren Bewältigung der schweren Arbeit des Exekutivbeamten.
Die Frage soll also nicht heissen "Was nützt mir die IPA?", sondern "Wie kann ich in der IPA nützlich sein?".